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Entstehung des Bausparens

18. Juli 2007

Auf unseren Recherchen bezüglich Bausparen in Österreich findet man immer wieder die Geschichte der Entstehung des Bausparens mit einer eigentlich simplen Idee. Da uns die Geschichte gut gefällt wollen wir diese natürlich auch erläutern.

Um die Jahre 1775 herum entstand die erste Bausparkasse in England. Grund dafür war ein akuter Wohnungsnotstand in der Bevölkerung. Viele Familien sparten sehr lange um sich ein eigenes Haus bauen zu können. Allerdings ging das natürlich nicht von heute auf morgen und so gab es sehr viele Familien die in einer ähnlichen Situation waren. Man musste ungefähr 10 Jahre sparen um ein Haus bauen zu können. Daraus entstand das Bausparen mit dem dazugehörigen Bauspardarlehen.

Wenn 10 Familien in ähnlicher Situation 10 Jahre sparen müssen damit diese sich ein Haus leisten können, so kann man das durch zusammenarbeit optimieren. Also schloss man sich zu Zehnergruppen zusammen und legte sein Ersparnis zusammen. Dadurch ergab sich die Möglichkeit bereits im ersten Jahr genug Geld zusammen gespart zu haben, damit man ein vollständiges Darlehen auszahlen konnte. 10 Familien zahlten je 1/10 der Kosten eines Hauses zusammen und per Los wurde die Reihenfolge der Vergabe der Darlehen entschieden. Somit gab es bereits nach 1 Jahr eine Familie die mit dem Hausbauen anfangen konnte. Im Jahr 2 gab es dann 9 Familien die wieder 1/10 sparten und 1 Familie, die das Darlehen schon hatte und deshalb 1/10 des Hausbetrages zurückzahlte. Somit konnte wieder eine Familie das Hausbauen beginnen.

Durch dieses kluge obwohl simple System konnten viele Familien früher mit dem Hausbauen beginnen. Objektiv gab es am System auch keine Verlierer da auch der letzte und zehnte Bausparer ohne die Gruppe nicht früher mit dem Hausbauen beginnen hätte können.

Da das System so erfolgreich war begann es sich natürlich wie ein Lauffeuer in ganz Europa und den USA auszubreiten und mit der Zeit wurden natürlich auch die Auswahlverfahren verbessert, sodass mittlerweile nicht mehr das Los darüber entscheidet wer ein Bauspardarlehen bekommt und wann er es bekommt. Auch der Staat hat erkannt wie sinnvoll eine solche Lösung ist und vergibt deshalb eine jährliche Prämie an die Bausparer, wodurch sich der Zinssatz natürlich deutlich zu Gunsten der Sparer verhält.

Auch das Bauspardarlehen ist für Bausparer aufgrund der Geschichte vergünstigt zu haben, da ja jeder Bausparer die Darlehen mitfinanziert würden durch hohe Zinsen nur die eigenen Teilnehmer am Bausparprogramm die Kosten tragen und somit das Bausparen sinnlos wäre. Deshalb sind Bauspardarlehen meistens auch günstiger als normale Kredite.

Da sich die Gesellschaft natürlich weiterentwickelt und sich somit auch die Probleme darf seit einigen Jahren das Bauspardarlehen nicht nur für Hausbau und Eigentumserwerb verwendet werden sondern auch für Ausbildungskosten sowie Altenpflege. Dies ist wieder ein Beweiß für die Weiterentwicklungsfähigkeit von guten Ideen.


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Online Bausparen mit der ABV

17. Juli 2007

Laut vielen Statistiken sind Bausparverträge noch immer die meistgewählte Sparform der Österreicher. Anscheinend sind wir sehr risikoscheu und Wissen gerne, wieviel Zinsen wir nach einem bestimmten Zeitraum erhalten. Doch selbst beim Bausparvertrag ist das nicht ganz sicher. Beim Bausparen gibt es zwei Komponenten welche für die Höhe der Zinsen zuständig sind. Zum Einen ist das der von der Bausparkasse festgesetzte Zinssatz, welcher stark vom Leitzins abhängig ist. Zum Anderen ist das die staatliche geförderte Prämie die jeweils zu Jahresende ausbezahlt wird.

Der Vorteil des Bausparers ist der vertraglich zugesicherte Mindestzinssatz wodurch gewährleistet wird, dass es keine Verluste für den Anleger gibt. Außerdem gibt es die Möglichkeit ein Bauspardarlehen aufzunehmen, sofern es sich tatsächlich um eine Anschaffung von längerfristigen Werten handelt wie zum Beispiel Immobilien, Häuslbauer oder Eigentumswohnungen.

Der Nachteil des Bausparvertrages ist der vertraglich festgesetzte Höchstzinssatz sowie die lange Bindefrist in der man auf das Geld nicht zugreifen sollte, da in diesem Fall die staatlich geförderten Prämien nicht zum Tragen kommen. Dadurch ist der Bausparer sehr unflexibel und in der Höhe natürlich eingeschränkt.

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